Donnerstag, 10. Juli 2014
Freitag, 4. Juli 2014
Nähunfall Herrenhemd
Warum denn immer nur zeigen, was gelingt?
Heute möchte ich Euch einmal zeigen, was mir so gut wie gar nicht gelungen ist ...
Es ist ein Herrenhemd-Umgestaltungsversuch, der irgendwie überhaupt nicht sitzen will ... weder von vorne
noch von hinten
Ich nähe schon ein paar Tage daran rum; jetzt bin ich an einen Punkt angekommen, wo ich nichts mehr weg schnibbeln kann. Oder doch ... ich könnte die Ärmel noch ganz abschneiden ... dann wäre es noch ein Top ... ![]()
Da die Falten hinten ausversehen außen liegen, kam mir kurz der Gedanke dort Ösen anzubringen und eine Kordel einzufädeln.
Naja, an Material habe ich ja so gut wie nichts riskiert und daher wage ich mich ja auch immer an solche Experimente. Und gelernt habe ich auch etwas ... ich weiß jetzt wie´s nicht geht.
Applikation Turnschuh
Ich habe zum ersten mal dieses Vliesline Zeugs ausprobiert, das man zum applizieren benutzt. Ich habe es schon vor einer Weile gekauft (ich glaube sogar einen ganzen Meter) aber irgendwie dachte ich immer, wenn ich es angeschaut habe, das kann nicht funktionieren ... wo soll da noch was zum ab knibbeln sein?
Ich habe erst mal mit kleinen Buchstaben angefangen, die ich am PC ausgedruckt und abgepaust habe. Das ging dann so toll, das noch etwas größeres für die Sporttasche meines Sohnes her musste ... und was passt da besser, als ein Turnschuh?
Die weißen Flächen sind aus Wachstuch aus der gratis Bastelkiste von http://www.tischdecken.pro/
Da konnte ich natürlich nicht mit Vliesline und Bügeleisen arbeiten. Aber ich habe eine andere Möglichkeit gefunden, das Wachstuch für´s nähen zu fixieren.
Ihr kennt ja vielleicht diese Korrekturmäuse!? Naja, jedenfalls gibt es die auch mit doppelseitigem Kleber (z.B. von Tesa). Einfach auf die Vliesseite des Wachstuchs auftragen und auf den Stoff andrücken und am besten direkt nähen.
Den blauen Stoff für die Zunge und Seite des Schuhs habe ich getrennt zugeschnitten, damit man die Linie zwischen den beiden Teilen besser sehen kann. Hier mal eine Strichzeichnung von der Naht (Anfang an der gelben Markierung):
Man könnte auch den blauen Stoff vor dem Applizieren mit kleinen Ösen versehen und einen echten Schnürsenkel einfädeln; oder eine Luftmaschenkette annähen und die Enden zur Schleife binden.
Ich habe von dem Turnschuh eine PDF-Vorlage erstellt; die findet Ihr HIER:
Ich weiß noch nicht, ob es mit der Tasche hier weiter geht. Könnt Ihr euch DAS vorstellen: mein Sohn (9 J.) findet sie doof !?
Ich kann das nicht begreifen, weil ihm sonst auch alles egal ist, was Äußerlichkeiten betrifft ... ausgerechnet hier probt er nun den Aufstand ...
Samstag, 28. Juni 2014
Wachstuch Bastelkiste GRATIS !!!!
Juhuuu ... Ich habe auch eine bekommen ... *freu*
Neulich laß ich von der Freude einer Wordpress-Bloggerin über eine riesen große gratis Kiste mit Wachstuch-Resten. Das hat mich natürlich neugierig gemacht.
Ich habe mich durch die verlinkte Seite geklickt und bin auf wunderschöne Wachstuchangebote zu sehr erschwinglichen Preisen gestoßen.
Da dachte ich natürlich direkt an meine Hollywoodschaukel (und was ich damit vor habe), habe dort mein Wachstuch bestellt und dabei auch nach einer Überraschungskiste gefragt.
Und heute ist sie angekommen (eher als meine bestellte Ware):
und sogar mit netten Grüßen versehen ![]()
Und wen diese Bastelkisten-Aktion, oder günstige schöne Wachstücher interessiert, der sollte sich HIER
rein klicken !!!!!
Jetzt zeige ich Euch erst mal, was in dem 10 kg Paket drin war:
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Das sind Reste/Abschnitte von Wachstuch, das zu runden Tischdecken verarbeitet wurde. Davon habe ich mir kleine Rechtecke ausgeschnitten und werde mal schauen, wie gut man mit Wachstuch patchworken kann, oder auch für kleinere Objekte geeignet (Tatütas bspw.) .....
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Das sind gerade Reststücke, die ich jetzt erst mal alle aufgerollt habe (das größte Stück ist 71 cm breit und bestimmt 2 m lang) ... da habe ich auch schon zwei bis drei Ideen zu .....
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Dieser “Patchwork” Reststreifen könnte sogar von meiner Ware sein. Dieses Muster habe ich bestellt. Und zwar aus dem Grund, dass ich dann für die Bezüge der Hollywood-Schaukel eine große Auswahl habe.
Schaut Euch diese Seite an (da finde ich fast ALLE Wachstücher schön):
Bei den runden Abschnitten waren einige in schwarz, rot und gelb vorhanden (da hat sich bestimmt jemand eine Weltmeisterschafts-Decke genäht) ... Jedenfalls kam mir sofort eine Art Wimpel in den Sinn:
| Als Stuhl-Fahne zu gebrauchen ... | |
| ... oder an einer Gardinenstange ... | |
| | ... oder an einem Regal auf dem Balkon (da hängt sie jetzt und bleibt ein Weilchen) ... |
Ich bin jetzt nicht so der Fußball- oder Fahnen-Fan. Sonst würde ich mehrere davon nähen und als Wimpel-Kette aufhängen.
Die glänzende Seite war übrigens mit einer Folie geschützt. Da dieses Tuch sehr glatt war, habe ich die Metallfläche um den Transporteur der Nähmaschine mit Pflaster (Gewebe) abgeklebt:
Damit ging es ganz gut, solange der Nähfuß nur mit den Rückseiten des Tuches in Berührung kam:
Samstag, 21. Juni 2014
Tasche aus Kinderjeans
Etwas, das ich mir schon seit ewigen Zeiten vorgenommen und jetzt endlich mal in die Tat umgesetzt habe:
Eine Kinderjeans (hier in Gr. 122) hat ein schönes Format für eine Handtasche.
Es war mir wichtig, dass die Taschen vorne und hinten vollständig erhalten bleiben. Die gingen aber über den Schritt hinaus, so dass ich da ein wenig fummeln musste.
Das Futter habe ich unterhalb der Gürtelschlaufen angenäht, um beim Nähen nicht auf zu viele Hindernisse zu treffen:
Trotzdem musste ich noch ganz viel mit der Hand kurbeln.
Beim Reißverschluss ging auch nur eine Seite gut mit der Maschine; die andere musste ich fast vollständig mit der Hand nähen.
Als ich mir die Kette aus Bändchen Garn gemacht habe, dachte ich mir gleich, dass das auch ein guter Henkel für eine Handtasche wäre. So war eigentlich erst der Henkel und dann die Tasche da.
Mit der Verzierung habe ich mich ein wenig zurück gehalten (ich wollte nicht, dass es zu überladen wirkt):
Top aus Herrenhemd mit Bändchengarn
Nachdem mich die liebe Ute von “Maschenträumereien” auf diesen Post hier aufmerksam gemacht hat, habe ich mir noch einmal eines von Opas Hemden vorgenommen.
In dem Post geht es zwar um ein Kinderkleidchen, aber die Idee, die Knopfleiste nach hinten zu verlegen, kann man auch auf ein Damen Top anwenden.
Da mein Hemd allerdings keine Kellerfalte zu bieten hatte, musste ich irgendwie anders ein wenig Pepp rein bringen und ich habe mal mit Bändchen Garn experimentiert:
Eines der Experimente hat eine Halskette hervor gebracht (ganz einfach die 3 Fäden mit einer 8er Häkelnadel und Luftmaschen häkeln).
An den Armausschnitten am Top habe ich ein altes Shirt von meinem Sohn verarbeitet ... (war vllt. nicht so intelligent für die Fotos ein ebenfalls dunkelblaues Langarmshirt drunter zu ziehen).
Von hinten betrachtet sieht das Top nun aber immer noch wie ein Kittel aus:
Erst wollte ich den alten Kragen halb stehen lassen und mit einem Muschelsaum versehen ...
... da sah das ganze jedoch erst recht wie ein Kittel aus.
Eigentlich war ich der Meinung, dass das Bändchen Garn so eine Art T-Shirt-Garn ist, bis ich mal dran gezupft habe. Um es aufnähen zu können, habe ich es erst mal, so gut es ging, auseinander gebügelt.
Nun muss es nur mal wieder richtig warm werden, damit ich das Top auch mal ohne was langärmeliges drunter tragen kann.
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Donnerstag, 5. Juni 2014
Top aus Herrenhemd
Heute habe ich mal wieder meine Nähmaschine hervor geholt und ganz unkonventionell drauf los genäht. Ich habe erst die Nähte gemacht und dann den Überstand abgeschnitten.
Und ich habe beschlossen: aufgetrennt wird heute nicht ![]()
Und dies ist dabei heraus gekommen:
Hier habe ich einen Zierstich verwendet und diesen in jeder Reihe um 2 cm versetzt (mittig bis nach unten). Da der Hemdenstoff sehr dünn ist, wurde er durch den Stich ein wenig gerafft.
Die Tasche werde ich sehr wahrscheinlich noch abtrennen.
Ansicht von hinten
Hier habe ich mal das smoken versucht; dabei werden gestreckte Gummibänder aufgenäht.
Die Bänder und der Zwischenraum sollten möglichst gleich groß sein.
Ich habe hier genau mein Hohlkreuz getroffen.
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Ja, dafür, dass ich hierbei über nichts nachgedacht und einfach drauf los genäht habe, ist es ganz nett, auf jeden Fall tragbar, geworden.
Freitag, 2. Mai 2014
wasserfestes Etui
Ihr braucht dazu 2 Stücke Stoff (DIN A 4 Größe), 1 Reißverschluss (18 cm),
1 Klarsichthülle (zum Schutz des Futterstoffes), 1 DIN-A-4 Blatt (als Schnittmuster), 1 Schere, Stecknadeln und eine Nähmaschine.
Die Bilder sprechen eigentlich für sich:
Aber hier noch mal in kurzen Worten:
Futterstoff zuschneiden; in die Klarsichthülle packen; Außenstoff zuschneiden; rechts auf rechts zusammenlegen, feststecken und bis auf die obere Seite zunähen; Überstand an Naht abschneiden; umkrempeln; glatt streichen; 1 Seite des Reißverschlusses wie abgebildet annähen (nach ca. 10 cm Naht den Reißverschluss hinter den Nähfuß bringen); wie abgebildet re. auf re. legen und die rechte Naht schließen; dann die linke Naht von unten beginnen und am oberen Reißverschlussrand angekommen um 90° nach links drehen; oberen Reißverschlussrand festnähen bis zur 1. Naht (nach 10 cm wieder den Reißverschluss hinter den Nähfuß bringen); Nahtanfänge und -enden sichern; Reißverschluss öffnen und auf rechts wenden; damit der obere Reißverschlussrand nicht nach oben klappt hier noch mal (soweit möglich) mit einer Naht sichern.



















